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Eine neue Mannschaft von Freiwilligen übernimmt die Verwaltung des Marienortes Moresnet-Kapelle. (V.V. Drei Grenzen)

Geschichte ➔ Diverse Chroniken ➔ Wallfahrtsort Moresnet-Chapelle

Diverse Chroniken


  1. Das weiße Haus

Cimetière américain

  1. Vorwort
  2. Der Standort vor 1944
  3. Der provisorische
  4. Die permanente
  5. Die Einweihung
  6. Von Henri-Chapelle
  7. Die Verwaltung

Schloß David-Eulenbgurg

  1. Das Schloß
  2. Steinbruch (Leverbach)
  3. Die Familie David
  4. Während des Krieges

Wallfahrtsort Moresnet-Ch.

  1. Geschichtlicher Überblick
  2. Die Franziskaner-Mönche
  3. Schmiede Kunstwerke
  4. Botanische Entdeckung
  5. Die Gordes Klause
  6. Renovierung XII Station
  7. Friedhof - Kalvarienberg
  8. Abschied der Franziskaner
  9. Ein neues Kapitel

Die Glocken von Bleyberg

  1. Abschied der Glocken
  2. Rückführung der Glocken

Das Pensionat Maria Hilf

  1. Die Schwestern
  2. Die Oblaten Pater
  1. Andere Chroniken


Wallfahrtsort Moresnet-Chapelle

Der Anfang eines neuen Kapitels :
Eine neue Mannschaft von Freiwilligen übernimmt die Verwaltung des Marienortes Moresnet-Kapelle.


Am 1. Januar 2006, übernimmt eine neue Mannschaft von Freiwilligen die Verwaltung des wichtigen Erbes, dass von den deutschen Franziskaner-Mönchen zurück gelassen wurde. Die Zusammensetzung der neuen Mannschaft und die neuen Statuten wurden März 2006 im Belgischen Staatsblatt veröffentlicht.

Mitglieder : Herr Joseph Baltus (Dekan von Herve-Montzen-Aubel; Präsident der l'ASBL), Joseph Langohr (Professor im Ruhestand; Sekretär), Joseph Meessen (Angestellter im Ruhestand; Kassierer), José Jennes (Angestellter; Vize-Präsident), Guido Dôme (Gartenbau-Architekt; Aufsichtsratmitglied), Albert Langohr (Versicherungsvertreter im Ruhestand; Aufsichtsratsmitglied), Michel Gans (Agronom im Ruhestand; Aufsichtsratsmitglied), Jacques Krott (Polizeikommissar im Ruhestand), Ghislain Weickmans (Assistent der Pfarre), Werner Burtscheidt, Benoît Sadzot (Pfarrer von Moresnet, Montzen, Gemmenich)

Mit Willenskraft und Hartnäckigkeit, gehen diese Menschen alle Probleme an, um dieses 100 Jahre alte Kulturerbe zu erhalten.

Obwohl unser Marienwallfahrtsort natürlich von Grund auf einen religiösen Aspekt aufweist, möchte die Mannschaft der VOE vor allem die Schönheit der Anlage erhalten, die Natur in den Vordergrund stellen, den Besuchern diese mit Blumen geschmückte Baum-Kathedrale ans Herz legen.

Seit die neue VOE für die Verwaltung der Marienwallfahrt gegründet wurde, ist es eine Frage der Ehre geworden, diesen einmaligen Ort zu erneuern.
Dies geschieht in mehreren Etappen.
Im ersten Jahr wurden die veralteten und daher gefährlichen elektrischen Leitungen ersetzt, die beiden religiösen Gebäude wurden aufgefrischt, der Chor der Kirche wurde erneuert, eine neue Beleuchtung wurde angebracht und auf dem Kalvarienberg, an der 12. Station, wurden die drei Holzkreuze ersetzt.

Die Arbeiten wurden mit viel Know-How von Fachleuten ausgeführt, möglich wurde das ganze dank Spenden, aber auch dank der großen Unterstützung der Gemeinde Bleyberg, die einen Erbpachtvertrag mit der VOE abgeschlossen hat, damit der Weg zum Kalvarienberg erneuert werden konnte.

An dieser Stelle möchten wir die guten und hilfreichen Kontakte zum Tourismus-Büro besonders erwähnen. Andere große Arbeiten stehen an, besonders im Kalvarienpark. Mehrere Kontakte wurden aufgenommen, um für diese schwierige Aufgabe Unterstützung zu finden.

Die verschiedenen Musikgesellschaften (Montzen, Hombourg, Gemmenich, Sippenaeken, Moresnet, Kelmis, Eynatten, Hauset, Lontzen, Henri-Chapelle, Kerkrade...) unserer Region geben sich besondere Mühe, unsere religiösen Veranstaltungen stilgerecht zu untermalen.

Es ist unser sehnlichster Wunsch, den Marienort in Moresnet-Kapelle so zu erhalten, wie wir ihn kennen : ein Ort zum Meditieren, ein Ort der Ruhe und Freude, der für alle offen steht, sei er Pilger oder einfacher Besucher.

Einweihung der Renovierungsarbeiten in Moresnet-Kapelle am 13. April 2006.

Die Arbeiten wurden von verschiedenen kleinen und großen Sponsoren (eine Spende von 15000 + 10000€, eine Spende von 12500 + 17300€ waren die Katalysatoren zum Start) ermöglicht, sowie durch eine substantielle Unterstützung der Gemeinde (25% der Subsidien auf Rechnungen für die Anstreicharbeiten der Firma Scholl, Stromarbeiten der Firma Bastin, und Marmorarbeiten der Firma Steffens) ; diese Hilfe wurde dank guter Kontakte zum Gemeinderat der Gemeinde Bleyberg möglich.

Die Einweihung wird in Etappen vorgenommen :


1°) eine Foto-Ausstellung über Moresnet-Kapelle "Gestern und Heute" wir zum Dank an die Sponsoren organisiert.
Diese Ausstellung wurde von den etwa 300 Besuchern erntete viel Lob (vor, während und nach der Ausstellung).
Unter Anleitung von Joseph Langohr, beschließt die VOE ein eigens gebrautes "Ekskener Beer" zu Gunsten der Restaurierungs-Arbeiten zu verkaufen.

2°) Am 13. April fand um 18 Uhr die offizielle Einweihung statt, die meisten Mitglieder der VOE haben an diesem Ereignis teilgenommen. Etwa hundert Personen hatten sich eingefunden.

3°) Ein Negro-Spirituals-Abend des Chors "A chur Ouvert", der den Leidensweg von Claudel interpretierte, fand am Samstag, den 21. April um 20 Uhr statt.
Der Abend war ein Erfolg und fand in Freude und Besinnung statt.

Einweihung der verschiedenen Projekte im Marienort Moresnet-Kapelle, am 25. Juni 2010.

Als die Franziskaner-Mönche Ende 2005 Moresnet verließen, kündigte Bischof Jousten an, die Geschichte der Marien-Wallfahrt sei damit noch nicht zu Ende. Ein neues Kapitel konnte dank der VOE eingeleitet werden.

Sofort machten die Mitglieder sich ans Werk und suchten Lösungen für das erste Projekt : die Renovierung der beiden Kapellen, Isolierung, Anstrich und neue Stromleitungen. Trotz seines stolzen Preises, wurde es von großzügigen Spendern und einer beachtlichen Unterstützung der Großgemeinde Bleyberg, die zu 25% der Kosten aufkam, ermöglicht.

Die Auswahl des Architekten Mathieu Kessel war eine erste Etappe.

So konnten schon bald zwei wunderschön restaurierte Kapellen wieder eröffnet werden. Das Können der Firma Scholl aus Eupen der Firma Bastin aus Kelmis sei hier besonders lobend erwähnt.

Schon bald nach der Realisierung des Projekts von 2006, wurde das Nächste in Angriff genommen. Wieder war ihnen die Unterstützung der Gemeindeverwaltung gewiss, als sie durch einen Erbpachtvertrag die Komplett-Renovierung des Fußwegs durch das Gelände ermöglichte. Die Arbeiten wurden zur großen Zufriedenheit aller, Anwohner wie Pilger, durch die Firma Bodarwe aus Malmedy ausgeführt.
Bei der Ausführung des ersten Projekts, hatte der erste Schöffe den Wunsche geäußert, die VOE möge den Eingang zum Kloster auffrischen. So wurde der Platz vor dem Kloster mit Hilfe der Firma Mommer, von eigenen Mitteln, ganz neu gestaltet. Es ist jetzt ein ein ruhiger Ort der Besinnung, kein Auto ist dort mehr zugelassen.

Mehrere Male wurde die VOE von der Bevölkerung aufgerufen, die privaten Sanitär-Anlagen zu renovieren. Sie werden auch von einem großen Publikum von Besuchern des Marienortes genutzt, da dieser immer sozialer und touristischer wird. Wir wandten uns hier an Herrn Lambot, Generalkommissar für Tourismus, der uns das Statut des unterstützbaren touristischen Ortes verlieh. Die Unterstützung des Tourismusbüros war hier sehr hilfreich.

Bei der Realisierung dieses Projekts, nämlich : Renovierung der Sanitäranlagen, des Kalvarienparks und Erstellung von Schildern, unterstützte die Wallonische Region (Herr Minister Ludgen) uns zu 80% der Kosten. Der Gemeinderat legte noch die Hälfte der Restkosten zu, während die VOE die zweite Resthälfte aufbrachte. Heute eröffnen wir dieses Projekt, das von der Firma Steffens aus Eupen und deren Untergesellschaften ausgeführt wurde.

Wir wollen ebenfalls die Gasgesellschaft erwähnen, mit der wir eine Abmachung getroffen haben. Sie renoviert für uns den Weg zu den Sanitäranlagen, dafür stellt die VOE ein kleines Grundstück für eine Gas-Dekompressions-Kabine zur Verfügung. So wird das gesamte religiöse, soziale und touristische Kulturerbe ein 'Plus' für alle Bürger der Region. Vergessen wir nicht, dass was wir für uns tun, mit uns verschwindet, während das was wir für andere tun, ewig bleibt.

Zukünftige Projekte im Marienort Moresnet-Kapelle.

Ein wichtiges Projekt wird ab 2013 in Angriff genommen.

Im Jahr 2003, bringt der Generaldirektor der AIOMS (Interkommunale Gesellschaft für sozial-medizinische Angelegenheiten) Herr Jean-Marie Kohnen, die heute die Gemeinden Bleyberg, Kelmis und Aubel vereint, die Idee auf Service-Wohnungen in Moresnet-Kapelle zu bauen. Nach einem Kontakt mit der VOE (Franziskaner), der AIOMS und Nosbau scheitert das Projekt.

2009, erneuert der Sekretär der VOE Marienwallfahrt in Moresnet-Kapelle, angeregt von Herrn Jean-Marie Kohnen, die Initiative. Das Ziel ist ganz klar sozial, denn so könnten Senioren der Region eine Sozialwohnung zu einen annehmbaren Preis bekommen. Diese Formel findet auch die Unterstützung des Bischofs Aloys Jousten.

Eine neue Gruppe Personen von AIOMS, Nosbau und der VOE macht sich ans Werk. Auch dieser zweite Versuch scheitert.

Bei einem dritten Versuch wird eine Immobilien-Gesellschaft aus Eupen einbezogen, doch wieder scheitert die Idee.

Dann kam das Jahr 2011 ! Dieses Mal beteiligten sich neben der AIOMS, auch der Sozialdienst von Bleyberg und dieses Mal konnte ein positives Resultat erzielt werden.
Zwei Drittel des alten Franziskaner-Klosters, das der VOE gehört, wird zu 13 Service-Wohnungen umgebaut. Mit den Einnahmen aus dieser Transaktion kann der Nordflügel des Klosters (Richtung Kalvarienberg) für die Aktivitäten der VOE und den Empfang der Pilger umgebaut werden. Die Einzelheiten dieses Projekts werden veröffentlicht, sobald die definitive und legale Vereinbarung vorliegt.

Heute, Anfang 2013, wünschen wir uns das Moresnet-Kapelle seine religiösen, sozialen, kulturellen und touristischen Ziele immer besser erfüllt für die Bewohner der Region.

Foto-Galerie :

Extraits: Chronique 6 et 13 - Auteur: J.Langohr (Gemmenich)